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Sehenswürdigkeiten

Schalke, VfL und BVB - viele verbinden das Ruhrgebiet mit Fußball. Dabei hat die Region viel mehr zu bieten. Von Amphitheater bis Zoo gibt es jede Menge zu entdecken.

Bekannt ist das Ruhrgebiet vor allem für seine lange Bergbau-Geschichte. Wer sich für Bergbau und Industrie im Ruhrgebiet interessiert, findet zahlreiche spannende Ausstellungen, z. B. in der Zeche Zollverein. Viele heutige Sehenswürdigkeiten wie der Tetraeder oder die Himmelstreppe stehen auf ehemaligen Abraumhalden des Steinkohlebergbaus und bieten einen tollen Überblick über die Region.

Zum Radfahren laden viele ehemalige Bahntrassen ein, die fernab vom Straßenverkehr und meistens ohne große Steigungen verlaufen.

Förderturm

Quelle: Hauke Dressler

Bergbaumuseum Bochum

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum wurde 1930 gegründet und ist heute das weltweit größte seiner Art. Auf 8.000 m² Ausstellungsfläche und in einem 2,5 km langen Anschauungsbergwerk (davon 1,2 km begehbar) erfahren Besucher, wie unterschiedlich Rohstoffe wie Kohle, Salz, Gold, Silber, Kupfer oder Lithium gewonnen werden. Ein Highlight ist der Förderturm, der einen tollen Blick über das Ruhrgebiet bietet und ein Wahtzeichen der Stadt ist. Dank Führungen für alle Altersklassen auch ein tolles Ausflugsziel auch für Familien.

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Quelle: gasometer.de

Gasometer Oberhausen

Das Gasometer Oberhausen ist das Wahrzeichen der Stadt Oberhausen. Der ehemalige Scheibengasbehälter wurde zu Europas höchster Ausstellungshalle geworden. Wechselnde Ausstellungen locken jährlich viele Besucher an. Ein besonderes Highlight ist die Auffahrt mit einem gläsernen Panoramaaufzug im Inneren (oder für sportliche eine Treppe mit 592 Stufen außen) zum Dach des Gasometers.

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Beleuchteter Hochhofen bei Nacht

Quelle: LWL-Museen für Industriekultur / Annette Hudemann

Henrichshütte Hattingen

Die Henrichshütte in Hattingen war einst ein bedeutendes Hüttenwerk, in dem bis zu 10.000 Menschen Edelstahl produzierten. Heute ist sie ein Museum der Industriekultur. Herzstück ist der 55 Meter hohe Hochofen, der älteste im Ruhrgebiet. Im historischen Gebläsehaus beeindrucken riesige Gasmaschinen, während auf dem ehemaligen Werksgelände die Natur die Industriebrache zurückerobert.

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Foto: Jürgen Jochheim

Nordsternpark Gelsenkirchen

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern liegt der Nordsternpark. Hier finden sich Spiel- und Erlebnismöglichkeiten für die ganze Familie: Neben einem großen Kinderland mit Café, einer Kletteranlage des Alpenvereins Gelsenkirchen und dem Schiffsanleger Rhein-Herne-Kanal finden sich dort zahlreiche Lauf- sowie Radstrecken. Im Nordsternpark liegt außerdem das Amphietheater Gelsenkirchen – eine Open-Air-Bühne, auf der Rockkonzerte und Musikfestivals stattfinden.

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Quelle: LWL-Museum

Schiffshebewerk Henrichenburg

Das Schiffshebewerk Henrichenburg bei Waltrop ist ein technisches Denkmal am Dortmund-Ems-Kanal und Teil des LWL-Industriemuseums. Es bietet eine spannende Ausstellung zur Binnenschifffahrt mit historischen Schiffen, Schleusen und Maschinen. Die grüne, weitläufige Anlage eignet sich ideal für Spaziergänge oder Radtouren – etwa vom Emscherland aus. Perfekt für Technikinteressierte, Erholungssuchende und Neugierige.

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Quelle: schloss-berge.de

Schloss Berge Gelsenkirchen

Ein schönes Ausflugsziel ist das Schloss Berge. Hier befindet sich ein Hotel, ein Restaurant sowie ein großer Schlossgarten, der zum Spazieren einlädt. In der Grünanlage liegt auch der Berger See, auf dem man Tretboot fahren kann. Die Geschichte der Wasserburg Schloss Berge geht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

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Ein Schloss mit Wassergraben

Quelle: Stadt Herne

Schloss Strünkede Herne

Schloss Strünkede ist umgeben von Gräften und Teich und zählt zu den bedeutenden Wasserschlössern des Ruhrgebiets. Erstmals 1243 erwähnt, entwickelte es sich Ende des 16. Jahrhunderts zur Schlossanlage und 70 Jahre später zum frühbarocken Wasserschloss. Im 20. Jahrhundert diente es u. a. als Restaurant, Lazarett, Polizeiquartier und Kinderheim, bevor es 1944 in den Besitz der Stadt Herne überging. Heute ist es das größte Haus des Emschertal-Museums mit der Dauerausstellung “Land und Leute” sowie wechselnden Sonderausstellungen.

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Foto: Jürgen Jochheim

Tetraeder Bottrop

Der Tetraeder in Bottrop ist ein echter Klassiker unter den Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet und bietet einen tollen Blick über die Städte. Die begehbare Pyramide steht auf der ehemaligen Halde der Schachtanlage Prosper in Bottrop. Beim Aufstieg ist sollte man allerdings schwindelfrei sein: der höchste Aussichtspunkt ist 42 Meter über dem Haldengipfel.

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Maschinenhaus

LWL-Museen für Industriekultur / Dietrich Hackenberg

Zeche Nachtigall Witten

Mitten im grünen Muttental liegt die Zeche Nachtigall, ein Ort der Ruhrgebiets-Geschichte und Teil der Route der Industriekultur. Das LWL-Industriemuseum zeigt anschaulich, wie der Steinkohlenbergbau in der Region begann – mit begehbarem Stollen, originalen Maschinen und interaktiven Ausstellungen.

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Foto: Jürgen Jochheim

Zeche Zollverein Essen

Auf dem UNESCO-Welterbe Zeche und Kokerei Zollverein gibt es viel zu entdecken. Das Architektur- und Industriedenkmal beherbergt verschiedene Museen wie das Ruhr Museum (Regionalmuseum des Ruhrgebiets) und das Red Dot Design Museum. Regelmäßig finden auch verschiedene Kultur- und Konzertveranstaltungen statt.

Infos zu Ausstellungen und Veranstaltungen

Quelle: zoom-erlebniswelt.de

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen

Zur ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen gehören drei verschiedene Erlebniswelten: Alaska, Afrika und Asien. Die Welten sind dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden und laden zu einer „Weltreise an einem Tag“ ein. Verschiedene Attraktionen wie das Alaska Ice Adventure oder eine Rundfahrt auf dem Afrikasee sorgen zusätzlich für Spaß und Action.

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